| Erfolgreiche Zuchtbullenauktion |
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Am 5. Mai fand die 2. Bullenauktion des Jahres 2004 im Zucht- und Vermarktungszentrum in Laasdorf statt. Die Auktion war mit dem Fleischrindertag, der jährlich gemeinsam mit der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft durchgeführt wird, kombiniert. Zur 10. Auflage des Fleischrindertages sprach Dr. Strümpfel von der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft über die Auswirkungen der GAP-Reform für Mutterkuhhaltung und Rindermast. Frau Stamm von der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft stellte die Ultraschallmessung beim Rind vor. Das Referat bildete den Übergang zur Auktion, denn für die Verkaufsbullen lagen die Ergebnisse der Ultraschallmessung vor. Neben den bisher bekannten Prüfergebnissen bezüglich Wachstum und Exterieur konnten die Käufer auch dieses Merkmal für die Kaufentscheidung zu Rate ziehen. Zum Auftrieb kamen 13 stationsgeprüfte Bullen - 8 Fleckvieh-Fleisch, 2 Charolais, 2 Hereford und 1 Limousin. Die Bullen befanden sich dank des Teams hinter den Kulissen in einem hervorragenden Zustand und präsentierten sich ausgeglichen. Bei durchschnittlichen Lebenstagszunahmen (LTZ) von 1.578 g und Prüftagszunahmen (PTZ) von 1.841 g erzielten die Herefordbullen (V.: Mevic) von Gerd Herd, Büdingen, mit 1.699 g LTZ und 2.243 g PTZ jeweils die Spitzenwerte. Die Zahl 13 (Bullen) brachte kein Unglück, denn die Auktion begann gegenüber vorherigen flott. Der Auktionatorin Ulrike Huschke gelang es in kurzer Zeit alle Tiere zu einem respektablen Durchschnittspreis von 2.046 € an den Mann zu bringen. Den Höchstpreis von 2.750 € erzielte ein Paul-Sohn (Fleckvieh-Fleisch) von der TP Förtha GmbH, Eckardtshausen. |