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 Die erste der diesjährigen Auktionen fand am 2. März im Zucht- und Vermarktungszentrum in Laasdorf statt. Zur vormittäglichen Körung konnten ca. 300 Besucher aus nah und fern begrüßt werden, zur Auktion am frühen Nachmittag waren ca. 500 Interessenten anwesend. Zum Auftrieb kamen 39 Bullen der Rassen Fleckvieh-Fleisch (23), Charolais (9), Angus (5) und Limousin (2) von durchweg guter Qualität. 33 Bullen hatten die Eigenleistungsprüfung in der LPA Dornburg absolviert. Beim Fleckvieh lagen die durchschnittlichen Lebenstagszunahmen bei 1509 g sowie die Prüftagszunahmen bei 1755 g. Ein rahmiger, sehr gut bemuskelter Power Gold-Sohn von Dr. Wilhelm Eckermann, Mückern, führte den Reigen vor einem typvollen Baso-Sohn von Hartmut Pieter, Molbitz, an. An dritter Stelle folgte ein schicker Hauptmann-Sohn von der GbR Schulz, Fröbel, Dänzer aus Liebenstein. Dass zwei leistungsstarke, sehr gut bemuskelte Prinz-Söhne von Hartmut Pieter mit dem Auktionsstreß nicht zurecht kamen und deshalb zurückgezogen wurden, war ein Verlust für die Veranstaltung. Als bester Charolais erwies sich der mit 8, 8, 7 bonitierte Ecu-Sohn Ewald von der MKH-Agrar GmbH Teichröda. Rang 2 nahm der genetisch hornlose Kurier (V.: Hot King) von Gerd Kipping, Wilchwitz, welcher mit 2131 g die höchsten Prüftagszunahmen erreichte, ein. Eduard, Sohn des bekannten Teichrödaer Schaubullen Eros, gefiel ebenfalls durch seinen Typ und die sehr gute Bemuskelung. Er belegte den dritten Platz. Die Anguskollektion bestand aus fünf annähernd gleichen Tieren. Ein Kondor-Sohn von Henry Richter, Thonhausen, der auch wegen seiner großen Rückenmuskelfläche auffiel, konnte sich vor einem sehr gut bemuskelten Gernot-Sohn von Matthias Weise, Dreba und einem Henrik-Sohn aus dem erst genannten Betrieb behaupten. Das Landwirtschaftliche Unternehmen Oberweißbach stellte zwei Limousin – Bullen vor. Ein hornloser Edelbert-Sohn rangierte auf Grund der besseren Bemuskelung vor seinem Stallgefährten. Bedingt durch die Aufstallung sowie den Zu- und Abtrieb wurden die Rassen nicht im Komplex sondern vermischt vorgestellt. Entgegen dem bisherigen Trend verlief die Auktion mit wenigen Ausnahmen zügig ab. Besonders bei den Charolais, die mit 2439,- € auch den höchsten Durchschnittspreis erzielten, lieferten sich die Bieter beherzte Duelle. Der Auktionatorin Ulrike Huschke gelang es letztendlich, 36 der 39 aufgetriebenen Tiere zu einem Durchschnittspreis von 2000,--€ an die Frau bzw. den Mann zu bringen. Lediglich drei Angus mussten den Ring ohne Gebot verlassen. Über den Spitzenpreis von 2950,-- € konnte sich Gerd Kipping für seinen stationsgeprüften Charolaisbullen Kurier, freuen.

Resümierend kann festgestellt werden, dass die Stationsprüfung und die fachkundige Vorbereitung wesentliche Voraussetzungen für die Qualität und somit das gute Verkaufsergebnis waren. Wer diesmal nicht zum Zuge kam, sollte sich den 4. Mai, den Termin der nächsten Auktion, vormerken.
| Rasse |
Angebot / Verkauf |
Ø - Preis (€) |
Höchstpreis (€) |
| Fleckvieh-Fleisch |
23 / 23 |
1.848 |
2.150 |
| Charolais |
9 / 9 |
2.439 |
2.950 |
| Limousin |
2 / 2 |
2.025 |
2.250 |
| Angus |
5 / 2 |
1.750 |
1.750 |
| Gesamt |
39 / 36 |
2.000 |
2.950 |
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