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Am 30. April fand die zweite der diesjährigen Auktionen statt. Zum Auftrieb kamen 28 stationsgeprüfte Bullen (19 FLF, 6 LIM, 2 CHA, 1 GVF). Bezüglich Qualität standen sie den Tieren der ersten Auktion nicht nach, waren jedoch im Mittel jünger. Beim Fleckvieh dominierte ein typvoller, sehr gut bemuskelter Hanusch-Sohn (16021 81841 PS) von der Agrargenossenschaft Friedrichsthal vor dem ausdrucksstarken Hillary-Sohn Hansi P von Wilhelm Feißel, Käthen. Auf Rang 3 gruppierte sich der mit ausgeglichenen Leistungsdaten versehene, sehr gut bemuskelte Kavango-Sohn Kalle P von der Niederpöllnitzer Mutterkuh GmbH ein. Der beste Limousinbulle, 16022 22479 PS (V.: Galon), kam aus dem Zuchtbetrieb von Michael Wähler, Reichstädt. Er überzeugte durch Harmonie, Bemuskelung und harte Klauen. Ihm folgte der sehr gut befleischte Imperial-Sohn Imperium von Lukas Eule, Rittersgrün. Das jüngste Tier der Veranstaltung verfügte zudem über eine große Rückenmuskelfläche. Leider konnte es auf Grund einer Verletzung nicht verkauft werden. Eine sehr gute Bemuskelung und harte Klauen waren die Markenzeichen des Imperator-Sohnes 16022 22491 PS von Michael Wähler, welcher auf Platz 3 landete. Die Charolaiskollektion bestand aus zwei gefälligen, genetisch hornlosen Junior-Söhnen. Der etwas typvollere mit besseren Prüfwerten ausgestattete Jahnik P von Udo Gabler, Kriebitzsch, platzierte sich vor dem Bullen 16022 13601 PS vom Landwirtschaftsbetrieb Naundorf, Altkirchen. Hadmunt P (V.: Hanter), ein korrekter Gelbviehbulle mit sehr harten Klauen von Reiner Schalling, Isserstedt, rundete das Angebot ab. Auch wenn diesmal der Andrang nicht so groß war, verlief die Auktion flott. 25 Bullen wechselten zu einem Durchschnittspreis von 2.396,- € den Besitzer. Die Fleckviehtiere waren wiederum am begehrtesten und erzielten demzufolge mit 2.535,- € auch den höchsten Preis. Für Hansi P (FLF) von Wilhelm Feißel, Käthen, fiel der Hammer beim Tageshöchstpreis von 4.100,- €.

Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten!

Die Ruhe vor dem Sturm!
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