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Hessischer Fleischrindertag |
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Am Samstag, dem 25. Januar 2003, fand der traditionelle hessische Fleischrindertag vor großer Kulisse im Tierzuchtzentrum Alsfeld statt. Am Vormittag stellten sich Schautiere der Rassen Angus, Blonde d`Aquitaine, Charolais, Fleckvieh-Fleisch, Galloway, Highland, Limousin und Rotes Höhenvieh dem Preisgericht. Aubrac, Brahman und Welsh Black komplettierten als Demonstrationstiere die breite Palette der züchterisch bearbeiteten Rassen. Besonders stark und ausgeglichen waren die Limousin- und Angusklassen besetzt. Der Limousin-Siegerbulle Sidney (V.: Negus) von Stefan Kohlmann, Buchenau, verkörperte hervorragend das Zuchtziel seiner Rasse. Er hat das Zeug bei jeder nationalen sowie internationalen Schau ein Wörtchen mitzureden. Ähnliches trifft für den Angus-Siegerbullen Game-Black (V.: Game-Over) im Gemeinschaftsbesitz von Maria Klausmann und Ulrich Heinz zu. Neben der Tierschau hatte der Vorführwettbewerb, bei welchem die Jungzüchter ihr Können bewiesen, wiederum guten Zuspruch. Nach der Siegerehrung folgte die Versteigerung der Verkaufsbullen. Von den Hauptrassen gingen die Angus als erste in den Ring. 38 Bullen standen zum Verkauf. Die ersten zehn Tiere wechselten zügig zu guten Preisen den Besitzer. Danach kam der Verkauf ungewohnter Weise ins Stocken. Bullen guter Qualität konnten nicht abgesetzt werden. Den Spitzenpreis von 3.100,00 € erzielte der Cord-Sohn Cognac (schwarz) von Ulrich Heinz, Wehrda. Bei Limousin wechselte das Bild. Alle 20 Verkaufstiere erhielten bei einem Durchschnittspreis von 2.615,00 € den Zuschlag. Über den Höchstpreis von 4.300,00 € konnte sich Stefan Kohlmann, Buchenau, für den sehr gut bemuskelten Oxford-Sohn Oreon freuen. Neben diesem Bullen verkaufte Herr Kohlmann sieben weitere. Damit wurde sicherlich auch das Engagement, welches die Familie Kohlmann über Jahre im Schauwesen zeigte, belohnt. Die gute Stimmung setzte sich bei den Charolais fort. Von 23 konnten 20 zum Durchschnittspreis von 2.000,00 € versteigert werden. Für den Siegerbullen, einen Nabuco-Sohn von Erwin Rabenau, Lohndorf, musste der Käufer stolze 3.100,00 € hinlegen.
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