Die ZWS im Januar 2010 - erfolgreicher Start ins Neue Jahr.
Die ZWS im Januar 2010 - erfolgreicher Start ins Neue Jahr.
Mit dem Best-Sohn Budist überwand erstmals seit der
Wende ein mütterlich rein thüringisch gezogener Bulle die Schallmauer von 130
RZG-Punkten und erfüllt damit die Aufnahmebedingungen für die Deutsche
Topgenetik. Darüber hinaus präsentiert sich der im Zuchtzentrum Gleichamberg
gezogene Bulle rundherum komplett, mit ausgeglichenem Exterieur, guten Werten
für Melkbarkeit, Kalbeverlauf und Fruchtbarkeit und nicht zuletzt positiven
Milchinhaltsstoffen im Leistungszuchtwert. Eine Töchtergruppe wird anlässlich
„Hessens Zukunft“ am 6.2.2010 in Alsfeld zu sehen sein.
Budist-Tochter Eifel aus der Agrargen Niederpöllnitz eG
Mit Twingo, Lauemo, Multiply und Anglo erreichten vier
weitere Jungbullen mit breit gefächerten Pedigrees hohe Zuchtwerte. Ein besonderes Highlight im aktuellen Angebot des LTR ist Multiply
von Best, ein Halbbruder des internationalen Bullenvaters Morningview
Legend. Multiply geht über Durham VG87 und Bellwood EX91 auf Whittier-Farms
Lead Mae EX95 zurück. Neben dem extravaganten Pedigree bietet er viel Milch,
positive Eiweißprozente und überzeugende Euter. Mit Anglo steht dem LTR nun auch ein O-man Sohn aus
dem eigenen Zuchtprogramm zur Verfügung. Anglo kommt aus der erfolgreichen
Kombination mit Aaron und geht auf die Familie von Winchester zurück. Zuchtwert
und Linear liegen ganz im Trend der O-man Söhne: viel Milch, indifferente
Inhaltsstoffe, Funktionalität und Fruchtbarkeit. Twingo ist ein in Holland gezogener Titanic-Sohn mit
einem RZE von 123 und besonderen Stärken in der Eutervererbung. Seine
mittelrahmigen Töchter sind leistungswillige, robuste Kühe, die in jede Herde
passen. Mit Lauemo kommt ein früher Laudan zum Wiedereinsatz,
der zudem Rotfaktorträger ist. Sein RZG liegt bei 128. Bei außergewöhnlich
guter Vererbung in Fett- und Eiweißprozenten, zeigt er sich solide in den
Exterieurmerkmalen und zeichnet sich durch sehr gute Fruchtbarkeit aus. Aspen, der Newcomer des vergangenen Jahres, konnte
seinen Zuchtwert auf hohem Niveau stabilisieren und zählt nach wie vor zu den
höchsten Lancelot-Söhnen auf der internationalen Liste. Mascol musste seinen langjährigen Spitzenplatz an
Radon und - wie im Januar 2009 - Gibor abgeben; mit einem Zuwachs von mehr als
4000 Töchtern liegt er bei einem RZG von 142 und einem Plus in der
Nutzungsdauer von 6 Punkten. Der Dutch Boy-Sohn Bobas besetzt mit einem RZG von 138
unverändert Platz 7 der deutschen Topliste. Seine Töchter überzeugen durch hohe
Persistenz und haltbare Euter.