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Details: | Zuletzt aktualisiert: 02. März 2017

Mit 45 verkauften Zuchtbullen bester Qualität war die Zuchtbullenauktion in Laasdorf am 1. März 2017 ein voller Erfolg.

Zum Auftrieb kamen 45 Bullen der Rassen Angus (5), Blonde d’Aquitaine (1), Charolais (6), Limousin (1) sowie Fleckvieh (32). Die meisten Verkaufstiere durchliefen im Vorfeld die Eigenleistungsprüfung auf der Prüfstation in Dornburg, 9 Tiere waren feldgeprüft und wurden im Ring führig präsentiert.

Körsieger war der mit viel Chic und Rassetyp ausgestattete Frontman-Sohn Freddy, gezogen von Dirk Friedel aus Zöllnitz. Der mit den Noten 9/8/7 gekörte Bulle überzeugte die Körkommission mit einer überragenden Ausstrahlung sowie einer super Bemuskelung.

Um 10 Uhr war die Halle schon fast komplett gefüllt, Ulrike Niebling vom Landesverband Thüringer Rinderzüchter stellte jeden Bullen im Ring einzeln vor, so konnte sich jeder potentielle Käufer schon mal ein Bild von seinem Favoriten machen. In diesem Zuge wurde auch die Auszeichnung für „Mr. Dornburg“, dem Bullen mit den höchsten Prüftagszunahmen, vergeben. Mit diesem Titel durfte sich der Hallas-Sohn Herbie schmücken, welcher im Prüfabschnitt sagenhafte 1965 g zunahm. Familie Taubert aus Reinsdorf, die Züchter dieses Bullen, durfte sich über einen deftigen Präsentkorb freuen.

Nach der Mittagspause begann die Auktion in der nun mittlerweile komplett gefüllten Auktionshalle. Danilo Bardehle hatte keine Probleme, alle Bullen zügig an den Mann zu bringen. In einem flotten Auktionsverlauf konnte er alle 45 Bullen zu einem Durchschnittspreis von 3.104 Euro veräußern.

Teuerster Bulle der Auktion war der Fleckvieh-Bulle Alvaro, ein Aladin-Sohn, gezogen von Petra Rauschenbach aus Remsa. Alvaro geht väterlicherseits auf den dänischen Vererber August zurück. Er präsentierte sich als äußerst kompletter und typstarker Vertreter seiner Rasse, er besitzt alles, was das Züchterherz begehrt: eine ausgeprägte Bemuskelung aller fleischtragenden Teile, Tageszunahmen, wie man sie sich nicht besser wünschen könnte, ein solides Fundament sowie einen spitzen RZF von 113. Er wird künftig als Besamungsbulle des LTR und des ZBH seinen Dienst verrichten.

Bei den Angusbullen dominierte ein roter Moses-Sohn aus dem Zuchtbetrieb Henry Richter. Mojito punktete mit einer überdurchschnittlichen Bemuskelung und guten Zunahmen im Prüfabschnitt und war mit 3.300 Euro teuerster Angusbulle.

Teuerster Charolaisbulle mit 3.300 Euro war ein Heimke-Sohn gezogen von der Fraatz GbR aus Pölzig. Dieser sehr breit angelegte, mittelrahmige Bulle überzeugte mit ansprechenden täglichen Zunahmen sowie einer passenden Bemuskelung, welche sein hoher, per Ultraschall gemessener Rückenmuskel untermauerte.

Schon jetzt laden wir Sie zu unserer nächsten Zuchtbullenauktion in Laasdorf ein, welche am 26. April 2017 stattfinden wird.

Preisspiegel

Rasse                                   Auftrieb         Verkauf         Durchschn.preis €

Angus                                   5                     5                     2.860
Blonde d’Aqu.                        1                     1                     3.100
Charolais                               6                     6                     2.983
Fleckvieh                               32                   32                   3.172
Limousin                               1                     1                     2.900
Gesamt                                45                   45                   3.104

Körsieger Freddy