Am 27. Februar 2013 war es wieder soweit – das erste Highlight der Fleischrindzüchter und Mutterkuhhalter fand in Form der 19. Zuchtbullenauktion im Zucht- und Vermarktungszentrum Laasdorf statt. Zum Auftrieb kamen insgesamt 42 stationsgeprüfte sowie 7 feldgeprüfte Bullen  der Rassen Fleckvieh-Fleisch (33), Charolais (8), Angus (4), Gelbvieh-Fleisch (2) sowie Limousin (2).

Die Leitung der Auktion übernahm die kommissarische Handelsleiterin Andrea Luther - sie stellte die Auktion unter das Motto "Investieren - Produzieren - Abkassieren" und führte mit viel Witz durch die Versteigerung. Die Auktionshalle war schon zur Vorstellung der Bullen durch Wolfram Knorr sehr gut gefüllt, um 13 Uhr zu Auktionsbeginn war kein freier Platz mehr zu finden. Die Gebote für die Bullen kamen anfangs sehr zögerlich, doch im Verlauf konnte doch für fast jedes Tier ein angemessener Preis erreicht werden. Erstmals am teuersten waren die Bullen der Rasse Angus, hier lag der Durchschnittspreis bei 3.600 Euro. Teuerster Auktionsbulle war ein Fleckviehbulle (Telstar x Jocker) aus der Zucht von Bernd Petzenberger aus Eckardts. Dieser für sein Alter überdurchschnittlich gut entwickelte Bulle überzeugte durch seinen Rassetyp sowie seine enorme Bemuskelung. Er erreichte einen Steigpreis von 5.000 Euro. Der Körsieger kam ebenfalls aus dem Rasseblock des Fleckviehs, der Roscoe-Sohn Rudi, gezüchtet von der Niederpöllnitzer Mutterkuh GmbH, erhielt die Traumnoten 9/8/8 in Typ, Bemuskelung und Skelett. Dieser Bulle ließ wirklich keine Wünsche offen.

Wer bei dieser Auktion noch nicht den passenden Bullen gefunden hat, der erhält am 24. April 2013 zur nächsten Zuchtbullenauktion eine weitere Chance.

Preisspiegel:

Rasse                           vorgestellt               verkauft                   Durchschnittspreis
Angus        4 4 3.600,-
Charolais        8 8 2.838,-
Gelbvieh        2 2 2.550,-
Fleckvieh       33 30 2.813,-
Limousin        2 2 2.600,-
Gesamt        49 46 2.865,-
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