Rotes Höhenvieh im Harz

Petrus hatte Einsehen und lies die 3. Bundesschau des Roten Höhenvieh nicht ins Wasser fallen. Die Alphornbläser und der Reinstedter Chor vertrieben die Wolken vor dem Richten. Bravurös übernahm Letzteres Gernot Pohl , Zuchtleiter bei der RSA. Die Beschicker kamen aus Sachsen Anhalt , Niedersachsen, Hessen, Nordrhein Westfalen und Thüringen.

 

Frank Gehlert aus dem thüringischen  Partschefeld führte Bianka, die zweitjüngste Färse der Schau auf einen 1a Platz. Ihr Vater Berthold war vor vier Jahren an gleicher Stelle Bundesreservesieger. Bianka verfügt über viel Ausstrahlung, ist sehr lang in der Mittelhand und fein im Skelett. Bei der Wahl zur Siegerin machte sie es ihrem Vater nach und wurde Bundesreservesiegerin. Ein toller Erfolg für den engagierten  Züchter, der sich stark für die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Rinderrasse einsetzt. Ich sage herzlichen Glückwunsch Frank.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Kühen vertrat die Thüringer Farben  Jan Hanke aus Ellrich. Er hat mittlerweile das Melken aufgegeben und sich der roten Rasse verschrieben. Die Indio Tochter stand voll im Rotviehtyp mit viel Körper, Rahmen und Tiefe. Ihr feines und exaktes Fundament wusste zu gefallen. Leider war sie zurzeit hochtragend also ohne Kalb bei Fuß. Sie  startete in der stärksten Klasse mit 3 weiteren Spitzenkühen und schlug sich hervorragend.

Bundessieger wurde der 9 jährige Bulle I-Jay. Er zeigte das genetische Fleischpotential des Roten Höhenviehs. Sein Blut bestimmte die 3. Bundesschau.  Söhne, Töchter und Enkel des Bullen räumten einige Siegerschärpen ab. Alles in allem eine hochkarätische Schau mit vielen Zuschauern die ihres gleichen sucht, eingebettet in das 16. Harzer Landwirtschaftsfest.

Wolfram Knorr

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