Im Januar sind die ersten Kälber des Genomic-Spitzenreiters Borussia in den thüringer Zuchtbetrieben geboren. Borussias erstes Kalb war eine Tochter - geboren am Neujahrstag im Stall der AG Niederpöllnitz.  Bis zum 31. Januar hat sich die Zahl der Kälber auf 68 summiert. Dabei fällt zuerst das außergewöhnliche Geschlechterverhältnis ins Auge. Zwei Drittel der Geburten entfielen auf weibliche Kälber. Mit ca. 8.000 verkauften Portionen gehörte Borussia im vergangenen Jahr zu den meist eingesetzten Bullen im LTR-Gebiet. Demzufolge wird die Zahl seiner Nachkommen in den nächsten Wochen und Monaten weiter steil ansteigen.

Seine Kälber fallen dadurch auf, dass sie nicht auffallen. Die Geburten verlaufen normal. Schwergeburten wurden und werden bisher nicht gemeldet. Die Kälber selbst sind wüchsig, gut proportioniert und – wie zu erwarten – kompakt und nicht zu feinzellig. In der Summe präsentieren sie sich korrekt – die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Der konzentrierte Ersteinsatz wird für eine ausreichend starke Gruppe an abgekalbten Töchtern sorgen, die für eine aussagekräftige Nachzuchtbewertung und den notwendigen Abgleich mit seinem genomischen Zuchtwert zur Verfügung stehen werden.

 

 

Im Bild eines der ersten Borussia-Kuhkälber, geb. am 21.01.2013 im Stall der LWG Förtha/Marksuhl an der Hand des Leiters der Tierproduktion, Manfred Strube. Das Kalb mit der Nummer 16030 90674 stammt  aus einer soliden Produktionskuh mit mäßiger Milchmengenleistung, hohen Fett- und Eiweiß% und stellt insofern das Produkt einer planvollen Ausgleichsanpaarung dar.

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