Einmal mehr war es eine grandiose Sonderkollektion, die die Züchter bei der Premiere von Qnetics im Rahmen von Zukunft Rind 2018 am Samstag, den 3. Februar in der Hessenhalle auf die Beine gestellt hatten.

Kunden aus aller Herren Länder gaben sich die Klinke in die Hand, um vor Auktionsbeginn ihre Favoriten im Stall schon einmal in Augenschein zu nehmen. Schließlich ist die Sonderkollektion mit ihren Topsellern mittlerweile in aller Munde. Entsprechend hoch sind die Erwartungen auf beiden Seiten. Die potentiellen Käufer erwarten außergewöhnliche Genetik und die Anbieter außergewöhnliche Preise.

Keine leichte Aufgabe, denn mittlerweile wird vielerorts versucht, Top-Genetik zu vermarkten. Die Qualität der diesjährigen Kollektion wird daran deutlich, dass in- und ausländische Zuchtorganisationen Embryonenverträge im Wert von über 160.000 € auf die angebotenen Tiere abgeschlossen hatten. Dieses Vertrauen ist gerechtfertigt, wenn man sieht, was aus den in Alsfeld gekauften Tieren bei ihren neuen Besitzern geworden ist. Dabei zeigt sich, dass extrem viele Tiere erfolgreiche Bullenmütter geworden sind. Viele Kunden, die einmal in Alsfeld gekauft haben, kommen gerne wieder. Dies bestätigt auch der Blick in die Käuferliste 2018. So konnte für 24 verkaufte Tiere ein Durchschnittspreis von 6.675 Euro erzielt werden, mit drei absoluten Topsellern.

27.000 Euro für Fleckvieh-Kalb

Die kleine aber feine Kollektion an Fleckviehgenetik hat sich in den letzten Jahren erfolgreich etabliert. Zwei Jungtieren eröffnete den Auktionsreigen. In diesem Jahr setzte die E-Linie aus dem Stall Hofmann, dem Ganzen die Krone auf. Frank Hofmann aus Gersfeld lieferte mit der Imperativ-Tochter Evanna das Sahnestück der Fleckviehkollektion. Mit einem unglaublichen GZW von 139 gehört Evanna, von der zwei Vollbrüder in der Aufzucht für die Eurogenetik sind, zur genomischen Spitze. Nach einem spannenden Bieterduell wurde das Jungrind für 27.000 € einem Züchter aus Oberbayern zugeschlagen.

Schlag auf Schlag Spitzenpreise

Bei den Deutschen Holsteins waren Katalognummern 14 und 19 bereits im Vorfeld in aller Munde. Die von Maik Diebel, Reckerode, und Bernd Wentrot, Hebenshausen, angebotene Alida, ist mit einem extrem hohen und fehlerfreien genomischen Zuchtwert von RZG 167 die Nr. 2 Gymnast-Tochter, die Nr. 1 in Hessen und gehört zu den Top 5 in Deutschland. Darüber hinaus hatte sie mit GTPI 2757 auch einen hervorragenden amerikanischen Zuchtwert. Dies brachte ihr Embryonenverträge im Wert von 36.800 € ein. Als das „genomische Highlight“ von Auktionator Christian Sölzer angekündigt, entbrannte sofort ein heißes Bieterduell. Bei 30.000 € fiel schlussendlich der Hammer für Jochen Geisel aus Niedergrenzebach, der sich dieses Nachwuchskandidatin nicht entgehen lassen wollte. Das sich aus Genetik von Hessens Zukunft Großes entwickeln lässt, hat Jochen Geisel bereits mit BOP Charis PP, die er 2016 in Alsfeld kaufte, eindrucksvoll bewiesen. So gingen bereits vier Söhne aus BOP Charis PP an verschiedene Besamungsstationen. Alida ist eine frühe Tochter des kanadischen Bullenvaters Gymnast aus der Supershot-Tochter Amalia, die die Vollschwester der genomischen Vererber Seven Up bei Qnetics und Selfie beim VOST ist. Wir sind gespannt auf die ersten Spülergebnisse von Alida bei Steinaer Pfad Holsteins in Niedergrenzebach.

Ebenfalls sehr begehrt war Pen-Col Mistral, die von Florian Viering, Landau, angeboten wurde. Mit RZG 161 hat sie ebenfalls das Potenzial für die große Liga. Herausragend ist ihr GTPI von 2833, mit dem sie zu den Top 20 nach GTPI in Europa gehört. Bei 27.000 € fiel der Hammer von Auktionator Christian Sölzer für diesen Spross aus der Golden-N-Oaks Mabella-Familie für das Züchtersyndikat Tirsvad aus Dänemark und Koole & Liebreghts aus Holland. Auch Pen-Col Mistral hatte Embryonenverträge von 34.400 € im Gepäck.

Die Gelegenheit beim Schopfe packen

Die engagierten hessischen und thüringischen Züchter haben mit der Sonderkollektion 2018 erneut bewiesen, dass sie einen ganz besonderen Riecher für Spitzengenetik haben. Erfolgreich unterstützt werden sie dabei von den Anpaarungsspezialisten von Qnetics. Genetik aus den besten Kuhfamilien gepaart mit genomischen Spitzenwerten und tadellosem Exterieur ist ein perfektes Vermarktungsinstrument. Was sich einmal mehr bestärkt hat, ist die Tatsache, dass sich Investitionen in moderne Genetik bezahlt machen. Genetik aus den besten Kuhfamilien ist weltweit gefragt und bei den Qnetics-Züchtern vorhanden. Auf diesem erfolgreich eingeschlagenen Weg gilt es konsequent weiterzuarbeiten. Erfreulich auch, dass sich in diesem Jahr zahlreiche Verkäufer auch in die Käuferliste der Auktion eintrugen, um so bereits frühzeitig in neue moderne Genetik zu investieren. Daher gilt es zu handeln, wollen auch Sie dabei sein, wenn es am ersten Wochenende im Februar wieder heißt: Sonderkollektion ausgesuchter Spitzengenetik.

Sie war das Sahnestück bei Fleckvieh: Evanna aus dem Stall Hofmann, Gersfeld, glänzt mit herausragenden Zuchtwerten, die ihrem neuen Besitzer aus Oberbayern unbegrenztes Vermarktungspotenzial sichern.

Der Topseller der diesjährigen Sonderkollektion heißt Alida. Angeboten wurden die Gymnast-Tochter von Maik Diebel und Bernd Wentrot, weiterentwickelt wird dieses vielversprechende Kalb mit fantastischen Zuchtwerten in Deutschland und USA nun bei Steinaer Pfad Holsteins in Niedergrenzebach.

Hinter den Kulissen wird immer rund um die Uhr gearbeitet, um die Tiere auf den Punkt für ihre Präsentation im Ring vorzubereiten: Vielen Dank an das Qnetics-Team.

BK

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